Teamvorschu TSV Bonn / rrh.

Etwas überraschend spielten die Bonner lange Zeit um den Aufstieg in der Regionalliga Nordrhein mit. Im letzten Drittel der Saison war dann allerdings ein deutlicher Leistungsabfall des Teams zu erkennen, welcher sich auch in den Ergebnissen widerspiegelte. Nur noch zwei der letzten neun Spiele konnten gewonnen werden und somit stand am Ende der Saison ein vierter Tabellenplatz da.

Grundsätzlich war man im Verein auch einverstanden mit dieser Platzierung, allerdings ist sich Trainer David Röhrig auch bewusst, dass aufgrund des starken Saisonstarts durchaus mehr möglich gewesen wäre.

 

Mit einem Blick auf die Kaderplanungen für die kommende Saison wird schnell deutlich, dass Coach Röhrig eine schwierige Aufgabe vor der Brust hat. Dies liegt hauptsächlich daran, dass zwei Schlüsselspieler eine Handballpause einlegen. Es handelt sich hierbei zum einen um Jan Schäper. Er war fast sechs Jahre lang die Nummer Eins im Tor. Zum anderen wird Thomas Onnebrink in der nächsten Saison ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Er ist für Röhrig „eins zu eins nicht zu ersetzen.“ In der Saison 2016/2017 wurde er von den Trainern zum MVP gewählt und war in den letzten Jahren sowohl stets Abwehrchef als auch Toptorschütze des Teams. Außerdem wird Hans Günter Labes in Zukunft für die zweite Mannschaft der Bonner auflaufen.

Diese teils schwerwiegenden Abgänge gilt es nun zu kompensieren. Um die Lücke auf der Torwartposition zu schließen, wurde eine interne Lösung gefunden. „Moritz Meisenburg hat bereits letzte Saison regelmäßig mittrainiert, kommt aus der eigenen Jugend und hat sich im Tor toll entwickelt“, so Röhrig. Mit Daniel Fischer vom TV Rheinbach kommt zudem ein Kreisläufer, der seine Fähigkeiten sowohl im Angriffsspiel als auch in der Deckung einbringen wird. Maxi Ghussens kommt von der HSG Siebengebirge II als langersehnter Linkshänder im Rückraum und Fredy Spinner wechselt vom TSV Bayer Dormagen II zu den Bonnern. Über die Verpflichtung von Luca Bohrmann, der vom TV Korschenbroich kommt, freut sich Röhrig sehr. Er sieht ihn als „gut ausgebildeten Allrounder, großen Kämpfer und Teamplayer.“

 

Ein klares Ziel für die kommende Saison kann David Röhrig noch nicht formulieren. Ein Umbruch im Kader steht an und die schwankenden Leistungen der letzten Saison machen eine Einordnung der Leistungsstärke schwierig. „Wir müssen uns neu finden“, so Röhrig. Auch die Saisonvorbereitung soll Aufschluss darüber geben, „wo die Reise hingeht.“

 

Dafür ist die BHM natürlich wie gemacht. Röhrig möchte mit seinem Team einiges ausprobieren aber auch „vor hoffentlich guter Kulisse etwas Wettkampfhärte gewinnen.“ Hier wird sich dann auch zeigen, inwieweit die Leistungsträger zu ersetzen sind und wie gut die Neuzugänge eingebunden werden können.


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