Teamvorschau DJK Unitas Haan

Das Saisonfinale der diesjährigen Niederrhein-Oberliga glich einem echten Krimi. Der Aufstieg war für die Haaner zum Greifen nahe, am Ende sicherte sich jedoch die HG Remscheid das Ticket für die Regionalliga-Nordrhein – und das mit nur einem Pünktchen Vorsprung.

 

Dennoch zieht Trainer Kai Müller ein positives Fazit für die Spielzeit 2018/2019. „Auch, wenn wir über weite Strecken der Saison erster waren und der Aufstieg erst im Saisonfinale nicht erreicht werden konnte, haben wir eine sehr gute Saison gespielt.“ Dabei bezieht Müller vor allem die Entwicklung im Vergleich zum letzten Jahr mit ein. „Die Mannschaft hat im Verhältnis zur Vorsaison neun Punkte mehr geholt.“

Der Coach lobt zudem nochmal ausdrücklich den Charakter der ganzen Mannschaft. „Das Auftreten der Jungs war immer von einer vorbildlichen Einstellung geprägt […].“ Dazu gehört auch, dass junge Spieler wie Raphael Korbmacher und Lennard Austrup immer mehr Verantwortung übernommen haben. Die Saisonziele der DJK Unitas Haan seien somit erreicht wurden, auch wenn das „i-Tüpfelchen“, wie es Kai Müller nennt, zwar gefehlt habe. Der Trainer stellt aber auch klar, dass der Aufstieg in die Regionalliga „nicht das erklärte Ziel“ war.

 

Für die kommende Spielzeit haben die Haaner sowohl drei Abgänge als auch drei Zugänge zu verzeichnen. Philip Schmalbuch und Christian Mohaupt beenden ihre aktive Karriere als Spieler, Moritz Ziegler läuft künftig wieder für die 2. Mannschaft der Haaner auf.

Neu im Kader sind Rouven Jahn vom LTV Wuppertal, Aron Wohlers, der zuletzt bei der SG Langenfeld spielte und Marvin Mohrmann. Er kommt aus der eigenen 2. Mannschaft.

 

Was die Ziele für die nächste Saison angeht, ist Kai Müller zunächst das Mannschaftsgefüge wichtig. Die neuen Spieler sollen in den leicht veränderten Kader

integriert und das ganze Team eine Einheit werden. Denn der Trainer weiß, dass die stimmungsvolle Heimhalle ein wichtiger Faktor für die Mannschaft ist. „Durch unser Auftreten als Team möchten wir wieder das Haaner Publikum in die Adlerstraße locken.“

Sportlich möchte Kai Müller die Punktausbeute der abgelaufenen Saison bestätigen. „Vielleicht können wir hier aus den knappen Spielen auch noch mehr mitnehmen“, so Müller, der damit ganz klar den Anspruch hegt, wieder oben mitzuspielen.

 

Die Bergische Handballmeisterschaft integriert der Coach zweifellos in sein Vorbereitungsprogramm. „Für uns ist das der Auftakt in die entscheidende

Vorbereitungsphase. Entsprechend gilt es unter Wettkampfbedingungen weitere Stellschrauben im spielerischen Bereich zu entwickeln.“ Dabei legt Müller viel Wert auf die Weiterentwicklung des eigenen Angriffsspiels sowie mehr Flexibilität im Abwehrbereich.

 

Auch auf die Frage, was das Besondere an diesem Turnier ist, hat Kai Müller eine konkrete Antwort parat. „Wir freuen uns auf das Turnier, da es immer gut organisiert ist, die Atmosphäre während der Tage gut ist und somit neben dem sportlichen Anspruch auch immer Zeit bleibt, sich mit Kollegen auszutauschen.“


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