Teamvorschau TB Wülfrath

51:1 Punkte in der Landesliga, Aufstieg in die Verbandsliga und der Gewinn des Kreispokals – das ist die überragende Bilanz des TB Wülfrath in der abgelaufenen Saison.

Auch Trainer Christian Paul gibt sich zufrieden mit der Spielzeit 2018/2019, weiß aber, dass das keine Selbstverständlichkeit war. „Nach dem Abstieg in die Landesliga, gab es einen Trainerwechsel und den direkten Wiederaufstieg mit nur einem Verlustpunkt.“

Besonders angetan zeigt sich das Trainerteam Christian Paul und Stefan Graedke von den Entwicklungen der Mannschaft. „Individuell haben sich einige Spieler verbessert und die Mannschaft hat wieder Spaß am Handball, nachdem die letzten Jahre immer gegen den Abstieg gekämpft wurde.“ Außerdem habe das Team „aus dem Jahr Auszeit von der Verbandsliga viel dazu gelernt.“

 

Trotz der tollen Entwicklungen in der letzten Saison, gilt es ab sofort einen Kaderumbruch zu bewältigen. Insgesamt acht Spieler verlassen den Verein, sieben neue Akteure schließen sich dem TB Wülfrath an.

Markus Weber und Lars Haake bleiben dem Verein zwar treu, werden aber künftig nicht mehr für die 1. Mannschaft auflaufen. Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen wird Steffen Schulz, dem eine berufliche Veränderung bevorsteht. Mit Keanu Ghesler, Lukas Mantwill und Ricky Seifert gibt es zudem drei Spieler, die sich neuen Vereinen anschließen. Michael Schellenbeck legt eine Handballpause mit erhofftem Comeback ein und Peti Vogt hängt die Handballschuhe ganz an den Nagel.

Künftig neu im Team der Wülfrather sind unter anderem Alexander und Markus Marcovicz sowie Torben Schirner. Sie alle kommen von der HSG Velbert/Heiligenhaus. Außerdem wechseln Fabian Claußen von der SG Ratingen und Philipp Liesebach von der HSG Krefeld zum TBW. Weitere Neuzugänge sind Kerim Genähr (Flensburg II) und Connor Nietschmann (Rückkehrer aus Lintorf beziehungsweise Rhein Vikings).

 

Für die kommende Spielzeit haben Christian Paul und Stefan Graedke ehrgeizige Ziele ausgegeben. Die erste Aufgabe für das Trainerteam ist, „nach dem Umbruch eine funktionierende Einheit zu formen“, so Paul. Außerdem sollen so schnell wie möglich genügend Punkte gesammelt werden, um „nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Der Coach formuliert sogar klare Ziele, was die Tabellenplatzierung angeht. „Ein einstelliger Tabellenplatz ist ganz klar der Anspruch, den wir mit dem neuen Kader trotz neuer Liga haben.“

 

Um diese Ziele zu erreichen, hat sich das Trainerteam für die Bergischen Handballmeisterschaften vorgenommen, Abläufe und Abstimmungen zu verbessern.

Außerdem soll die neu geformte Mannschaft „als Team zusammenwachsen“. Trotz des sportlichen Fokus bei dem hochkarätig besetzten Turnier, darf laut Trainer Paul aber auch der Spaß an diesem Handball-Wochenende nicht fehlen.


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